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notation

Um Musik graphisch festzuhalten, sind im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Notenschriften entwickelt worden. Gemäss Lexikon sind Notationen, „Zeichen zur schriftlichen Fixierung musikalischer Töne. Sie geben den rhythmischen Wert eines Tones an, während die Tonhöhe durch die Stellung im Liniensystem, durch Schlüssel und Vorzeichen bestimmt wird.“

 

partitur

Das Regal soll nicht nur seiner Funktion als Musikgerätebehälter gerecht werden und damit hörbaren Klang erzeugen, sondern auch einen eigenen visuellen Klang entwickeln. Es wird deshalb eine Komposition aus mehreren Stimmen, eine Partitur, darstellen.


konzept

1

Eine Vielzahl von Notenlinien werden aufeinander geschichtet.

Im Unterschied zu ihrer üblichen Anwendung als Linien in gleichem Abstand zueinander, werden sie qualitativ unterschiedlich behandelt. Sie erhalten differenzierte Materialstärken, variieren in ihrer Distanz zueinander und verfügen über unterschiedliche Materialität. Ein abwechslungsreicher Rhythmus aus drei Stimmen entsteht.

Durch die variierenden Helligkeitswerte der verwendeten Holzhalbzeuge ergeben sich ausserdem differenzierte Lichtmodulationen zwischen den jeweils benachbarten Schichten in Abhängigkeit ihres Abstandes.

Um diese Parameter zur Entfaltung kommen zu lassen, werden die dreidimensionalen „Linien“ von einer einfachen äusseren Form gefasst und ihre schmalen Ansichtskanten weiss gestrichen.

 

2

Aus diesem Notenlinienkörper werden Volumen (Pausen) ausgeschnitten.

Es entsteht ein Sieben-Klang aus Pausen, an sich ein schwer vorstellbares Unterfangen. Die so erzeugte Absenz von Klang wird im Gebrauch jedoch durch Noten, technische Geräte, in Präsenz hörbaren Klanges umgewandelt.

 

3

In den bearbeiteten Notenlinienkörper werden Kugeln (Noten) eingebaut

Dieser Fünf-Klang ist einerseits für immer eingeschlossen, breitet sich jedoch andererseits zwischen den Notenlinien aus. Er offenbart sich erst beim genaueren Hinschauen.